Drucken

Berufsunfähigkeitsabsicherung

Berufsunfähigkeitsabsicherung ein Muss?

Stress, Allergien, Unfälle oder eine Krankheit, die Risiken einer Berufsunfähigkeit lauern überall.
Inzwischen kann fast jeder vierte Erwerbstätige seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zur Rente ausüben, bei Handwerkern wird inzwischen jeder zweite berufsunfähig.
Was viele nicht wissen, für diejenigen die nach dem 01.01.1961 geboren sind, gilt die Erwerbsminderungsrente: Wer noch sechs oder mehr Stunden täglich arbeiten kann geht leer aus. Auch wer weniger als sechs Stunden verkraftet, hat deutliche Einbußen (INFORMATIONEN HIER!)


Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Handeln Sie bevor es zu spät ist!
Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin!

Alternativen zur Berufsunfähigkeits-Absicherung

Wer keine Berufsunfähigkeits-Police abschließen kann oder will – sei es aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen – kann auf verwandte Versicherungen zurückgreifen, deren Schutz aber nicht deckungsgleich ist.

1.Dread-Disease-Versicherung 
Der Versicherer zahlt, wenn ein Kunde an einer bestimmten schweren Krankheit leidet (wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs), die ärztlich nachzuweisen ist. Die Krankheit muss nicht unbedingt baldigen Tod oder kompletten Rückzug aus dem Berufsleben bedeuten. Verbraucherschützer raten dazu, eine  Schwere-Krankheiten-Vorsorge nicht als Ersatz für die Berufsunfähigkeits-Police, sondern eher ergänzend dazu abzuschließen. Beispielsweise sind Erkrankungen des Rückens oder der Gelenke sowie psychische Erkrankungen nicht versichert, obwohl sie zu den Hauptursachen von Arbeitskraftverlust zählen. Hauptzielgruppe: Freiberufler und andere Selbstständige; Beitragshöhe etwa auf dem Niveau günstiger Berufsunfähigkeits-Policen.

2.Grundfähigkeiten-Versicherung 
Im Gegensatz zur Berufsunfähigkeits-Police wird unabhängig davon gezahlt, ob der Beruf künftig noch ausgeübt wird oder werden kann. Entscheidend ist vielmehr, ob aufgrund von Krankheit, Kräfteverfall oder eines Unfalls Grundfähigkeiten verloren gegangen sind wie Sehen, Sprechen, Hände gebrauchen oder Gehen. Die monatliche Rente wird bis zum gewählten Endalter (z.B. 67 Jahre) gezahlt, auf Wunsch auch lebenslang. Beitragshöhe ca. 30 % günstiger als eine BU-Police.

3.Private Erwerbsunfähigkeits-Versicherung 
Diese „abgespeckte Police“ ist nur halb so teuer wie der Berufsunfähigkeitsabsicherung. Zielgruppe: vor allem Berufsanfänger, „Problemberufe“ und Menschen mit Vorerkrankungen. Nachteil: Es wird deutlich weniger geleistet. So gibt es die Rente erst, wenn man höchstens noch zwei Stunden täglich in irgendeinem Beruf arbeiten kann. Versicherer können Betroffene also uneingeschränkt auf andere Tätigkeiten verweisen. Im Extremfall gibt es keine Leistung.

Andreas Hedwig 
Versicherungsfachmann (IHK)